Jun 11 2008
Schienenstoßbrücken
Schienenstoßbrücken werden an den schwebenden Stößen beim Oberbau auf Betonschwellen und Holzschwellen, für die keine besonderen Stoßschwellen wegen des hohen Gewichts angefertigt werden, eingebaut. An den schwebenden Schienenstößen werden Regellaschen (Fl 41/49) verwendet. Es wird lediglich die Stoßbrücke zusätzlich angebracht. Diese besteht aus zwei Fußklammern, einer Keilplatte und vier besonderen Kuppelschrauben mit doppelten Federringen.
Die Fußklammern umfassen den Schienenfuß und die Keilplatte und werden durch die Kuppelschrauben verspannt. Die inneren Neigungen der Fußklammer betragen entsprechend der Neigung des Schienenfußes und der seitlichen Abschrägung der Keilplatte 1:7,8 beziehungsweise 1:4. Damit die Fußklammern nicht verkehrt eingebaut werden, ist auf diesen ein Pfeil angebracht, dessen Spitze nach oben zeigen muss.
In der Mitte der Keilplatte befindet sich unter der Schienenstoßlücke ein Langloch, damit Regenwasser ablaufen kann und Rostbildung verhindert wird. Um einen gleichmäßigen Sitz der Keilplatte zu gewährleisten, sind auf beiden Seiten je zwei 13 mm breite Stellen hakenförmig nach unten gebogen. Dadurch wird ein seitliches Verschieben unter der Fahrschiene vermieden.
Die zwischen dem Schienenfuß und der Keilplatte befindlichen Kuppelschrauben sind vierkantig ausgebildet, was ein Drehen der Schrauben verhindert. Die Kuppelschrauben werden wechselweise angebracht, das heißt die Schrauben werden abwechselnd von links und rechts angesetzt.




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