Monatsarchiv für Juni 2008

Jun 12 2008


Azubi Julian

Was für ein Oberbau ist hier dargestellt?

Abgelegt unter Bilder & Filme, Gleisbau, Material

Auf dem Bild ist eine sehr alte Oberbauart dargestellt. Wann ist diese gebaut worden? In welchem Land wurde sie eingesetzt, gibt es sie heute noch?

Sie muss ziemlich alt sein, das ist an der Abwalzung der Schiene zu erkennen, außerdem sind die Holzschwellen auch schon sehr angeschlagen.
Dieses Bild wurde in der Nähe von Stephenville, TX, USA aufgenommen.

Wie wurde dieser Oberbau genannt und vor allen, wie funktioniert er?

T Gleis

Quelle: W. Paugstadt, Berlin

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Jun 11 2008


Azubi Julian

Wie heißt diese Oberbauart???

Abgelegt unter Material

Wer kann mir sagen, wie man diese Oberbauart bezeichnet? Gesehen wurde er in Schottland, es ist aber möglich diesen auch in anderen Ländern anzutreffen.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir mehr Auskunft darüber geben könntet und ob dieser heute noch neu eingebaut wird.

Oberbauart

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Jun 11 2008


M.Mueller

Schienenstoßbrücken

Abgelegt unter Material

Schienenstoßbrücken werden an den schwebenden Stößen beim Oberbau auf Betonschwellen und Holzschwellen, für die keine besonderen Stoßschwellen wegen des hohen Gewichts angefertigt werden, eingebaut. An den schwebenden Schienenstößen werden Regellaschen (Fl 41/49) verwendet. Es wird lediglich die Stoßbrücke zusätzlich angebracht. Diese besteht aus zwei Fußklammern, einer Keilplatte und vier besonderen Kuppelschrauben mit doppelten Federringen.

Die Fußklammern umfassen den Schienenfuß und die Keilplatte und werden durch die Kuppelschrauben verspannt. Die inneren Neigungen der Fußklammer betragen entsprechend der Neigung des Schienenfußes und der seitlichen Abschrägung der Keilplatte 1:7,8 beziehungsweise 1:4. Damit die Fußklammern nicht verkehrt eingebaut werden, ist auf diesen ein Pfeil angebracht, dessen Spitze nach oben zeigen muss.
In der Mitte der Keilplatte befindet sich unter der Schienenstoßlücke ein Langloch, damit Regenwasser ablaufen kann und Rostbildung verhindert wird. Um einen gleichmäßigen Sitz der Keilplatte zu gewährleisten, sind auf beiden Seiten je zwei 13 mm breite Stellen hakenförmig nach unten gebogen. Dadurch wird ein seitliches Verschieben unter der Fahrschiene vermieden.

Die zwischen dem Schienenfuß und der Keilplatte befindlichen Kuppelschrauben sind vierkantig ausgebildet, was ein Drehen der Schrauben verhindert. Die Kuppelschrauben werden wechselweise angebracht, das heißt die Schrauben werden abwechselnd von links und rechts angesetzt.

Schienenstoßbrücke

Schienenstoßbrücke

Schienenstoßbrücke

Schienenstoßbrücke

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Jun 11 2008


Azubi Julian

Wer kann die Besonderheit auf der Rippenunterlagsplatte erklären?

Abgelegt unter Material

Das dargestellte Bild zeigt eine Rippenunterlagsplatte ohne Neigung. Auf der einen Seite der Rippenoberfläche ist längst eine Naht (siehe roter Pfeil) zu erkennen.
Wer kann Angaben machen, wozu diese Markierung dient bzw. was sie zu bedeuten hat? Oder ist es ein Überbleibsel der Walzung???

Montierte Rippenplatte

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Jun 10 2008


T.Schaeffer

Abstecken von Geraden mit Fluchtstäben

Abgelegt unter Vermessung, Werkzeug

Zur Kennzeichnung von Messpunkten beim Abstecken von Gebäude - Grundrissen, Straßen und Kanälen werden Fluchtstäbe verwendet.

Die Fluchtstäbe bestehen aus Holz, sind etwa 2 m lang und durch rote und weiße Farbfelder von 50 cm Länge gekennzeichnet. Die Stäbe haben diese farbliche Kennzeichnung unterschiedlich, da man sie dann beim Fluchten farblich (rot/weiß) gut einfluchten kann. Eine Stahlspitze am unteren Stakende dient zum Einrammen in den Boden. Fluchtstäbe werden senkrecht über Messpunkten aufgesteckt. Bei langen Messlinien ist es erforderlich, weitere Fluchtstäbe zwischen die aufgesteckten Stäbe in die Gerade einzuweisen, diese nennt man dann Zwischenpunkte.

Zum Einfluchten eines Stabes stellt sich der Einweisende einige Meter hinter einem Fluchtstab der Messlinie auf. Durch Zuruf oder Handzeichen weist er den Fluchtstab seines Helfers in die Gerade ein, indem er an den Stäben seitlich entlang schaut.

Fluchtstab

Zum Abstecken einer Messungslinie ist es erforderlich, dass die Fluchtstäbe genau senkrecht stehen. Zum Senkrechtstellen der Stäbe verwendet man ein Senklot oder eine Dosenlibelle. Das Senklot besteht aus einem meist kegelförmigen Metallkörper, der zentrisch an einer Schnur aufgehängt ist. Die Fluchtstäbe werden nach der senkrecht gespannten Schnur des frei hängenden Lotes mehrseitig ausgerichtet.

Außerdem können auch so genannte Lattenrichter (mit Dosenlibelle) zur Anwendung kommen. Das sind kleine Wasserwaagen von etwa 12 cm Länge, die zum Senkrechtstellen von Fluchtstäben und Nivellierlatten und zu Waagerechthalten von Messstangen verwendet werden. Lattenrichter haben in einer schmalen Längsseite eine durchgehende Einkerbung zum Anlegen an Stäbe. In der anderen Längsseite ist eine Röhrenlibelle, in einer Stirnseite eine Dosenlibelle eingelassen.

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Jun 10 2008


M.Mueller

Stabilisier- und Verdichtmaschinen

Abgelegt unter Fahrzeuge

Die dynamische Stabilisation der Gleise. Ein wesentlicher Faktor bei der Durcharbeitung.
Die dynamische Stabilisation der Gleise ist eine von der Firma Plasser & Theurer entwickelte erfolgreiche Methode für eine optimale Gleisinstandhaltung.

Es gibt kaum eine andere Methode im Bereich von Gleisbau und Gleisinstandhaltung, die derart intensiv von Eisenbahnen und Forschungsinstituten untersucht wurde wie die dynamische Gleisstabilisation. Die Erkenntnisse aus diesen umfangreichen Tests haben zur weiteren Optimierung des Verfahrens beigetragen.

Heute ist der Dynamische Gleisstabilisator fixer Bestandteil des Maschinenparks von Bahnverwaltungen und Gleisbauunternehmern in aller Welt.

Das Ziel
Das Ziel der dynamischen Gleisstabilisation besteht darin, im Zuge von baulichen Maßnahmen eine verbesserte Verankerung des Gleisrostes im Schotterbett zu erreichen. Der Zustand des Gleises nach der dynamischen Stabilisation bietet eine erhöhte Betriebssicherheit und ermöglicht insbesondere auf Neulagen oder nach Durcharbeitungen das Befahren mit der zugelassenen Streckenhöchstgeschwindigkeit. Dadurch können Langsamfahrstellen vermieden und Betriebsstörungen insgesamt verringert werden.

Weiteres ist durch die dynamische Gleisstabilisation die geometrisch richtige Lage des Gleises über einen größeren Zeitraum verfügbar, der Qualitätsvorrat des Gleises steigt.

Die systematische Anwendung dieses Verfahrens bei Umbau, Neubau, Bettungsreinigung und Gleisdurcharbeitung bringt Einsparungen im betrieblichen Bereich und eine günstige Kosten/Nutzen-Rechnung der gesamten Gleisinstandhaltung.

Das Prinzip
Das Gleis wird mittels des Dynamischen Gleisstabilisators in waagrechte Schwingungen versetzt und gleichzeitig mit einer vertikalen statischen Auflast beaufschlagt. Die dadurch bewirkte Neuordnung der Schottersteine hat zur Folge, dass das Gleis abgesenkt und in das Schotterbett “eingerieben” wird.

Das Prinzip des Gleisstabilisators

Die Wirkungsweise
Bei der Durcharbeitung mit der Stopfmaschine wird das Gleis nivelliert, gehoben, gerichtet und unterstopft. Dabei wird der Schotter unter den Schwellen im Bereich der Stopfzonen verdichtet.

Die anschließende dynamische Stabilisation sorgt für ein homogenes Schottergefüge. Die dabei in den Schotter geleitete Vibration in Verbindung mit der statischen Auflast bewirkt, dass sich die Schotterkörner formbündig enger aneinander schlichten. Eine kräftefreie Neuordnung der Schottersteine ist die Folge. Die Anzahl der Hohlräume verringert sich, die Schottersteine weisen anstelle von einzelnen Berührungspunkten eine größere Zahl von Berührungsflächen und Berührungskanten auf. Auch zwischen Schwellen und Schottersteinen steigt die Summe der Berührungsflächen stark an.

Die dabei erzielte Homogenisierung des Schotterbettes erhöht die Nachhaltigkeit der Gleisinstandhaltung. Die insgesamt größere Reibungsfläche zwischen Schwellen und Schotter ergibt einen größeren Querverschiebewiderstand sowohl für das belastete als auch für das unbelastete Gleis. Im Gegensatz zu anderen, herkömmlichen Methoden der Schotterbehandlung erfolgt eine räumliche Verdichtung mit einer vollkommen veränderten Schotterstruktur. Für die Schwelle wird unter Beibehaltung oder sogar Verbesserung der einwandfreien Gleisgeometrie ein neues Auflager geschaffen, breitere Zonen des Schotterbettes übernehmen die Übertragung der Kräfte. Auch der Längsverschiebewiderstand steigt.

Während der Arbeit kann der dynamische Querverschiebewiderstand ohne zusätzlichen Arbeitsschritt gemessen und aufgezeichnet werden. Das gleiche gilt für alle weiteren für die Sicherheit wesentlichen Parameter der Gleisgeometrie.

Weitere Informationen in der Gleisbau-Welt

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Jun 10 2008


M.Mueller

Prägezeichen

Abgelegt unter Gleisbau

Prägezeichen:
Das Prägezeichen dagegen ist im Steg im walzwarmen Zustand mit Hilfe von Stahlstempeln eingeschlagen (von Schienenende 0,50 bis 1,50 m entfernt). Es beinhaltet die Erschmelzungs-Nr., die Reihenfolge im Block und die Nummer im Block. Das Prägezeichen ist wichtig für Ersatzansprüche.

Prägezeichen auf dem Steg einer Schiene

Beispiele für Prägezeichen:

Blockguß:
Schmelzen-Nr:
Schienenbezeichnung
Gespann-Nr:
Block-Nr:
24
A
2
07
Stangguß:
Schmelzen-Nr:
Schienenbezeichnung
Gespann-Nr:
Block-Nr:
77
A
2
07

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