Monatsarchiv für Juli 2008

Jul 23 2008


M.Mueller

Verhalten im Gleisbereich

Abgelegt unter Sicherheit

  • Tragen Sie stets Warnkleidung.
  • Halten Sie sich nur aus dienstlichen Gründen im Gleisbereich auf.
  • Gehen Sie nicht im Gleis. Benutzen Sie Rand oder Zwischenwege. Seien Sie immer wachsam.
  • Befolgen Sie sofort die Rottenwarnsignale. Nehmen Sie sofort einen sicheren Standplatz außerhalb des Gefahrenbereiches ein.
  • Als „Alleinarbeiter“ im Gleisbereich müssen Sie selbst für Ihre Sicherheit sorgen. Arbeiten Sie in Blickrichtung auf zu erwartende Fahrten, halten Sie trotzdem häufig Umschau.
  • Nehmen Sie rechtzeitig vor der Vorbeifahrt von Fahrten einen sicheren Standplatz außerhalb des Gefahrenbereiches ein.
  • Denken Sie immer daran: Auch von vorbeifahrenden Zügen und Rangierabteilungen draht Gefahr, z.B. durch verschobene Ladung. Beobachten Sie daher die Fahrt.
  • Benutzen Sie innerhalb der Bahnhöfe Ihr Fahrrad, Mofa oder Moped nur dann, wenn es örtlich zugelassen ist (steht im Bahnhofsbuch). Andere kraftbetriebene Zweiräder nur auf Wegen benutzen, auf denen Kraftfahrzeuge verkehren dürfen.
  • Überqueren Sie Gleise nur an den dafür vorgesehenen Stellen, soweit nicht Ihr Dienst ein Überqueren an anderer Stelle erfordert.
  • Blicken Sie vor dem Überqueren der Gleise nach beiden Seiten. Gehen Sie erst dann los, wenn sich kein Fahrzeug nähert. Achten Sie auch auf Hindernisse, zum Beispiel Drahtleitungen.
  • Meiden Sie unbedingt Pufferlücken.
  • Halten Sie beim Überqueren der Gleise von stillstehenden Fahrzeugen einen Abstand von mindestens 2 Meter. Achten Sie dabei auf Fahrten im Nachbargleis.
  • Kriechen Sie nicht unter Fahrzeugen durch und klettern Sie nicht über Puffer und Kupplungen.
  • Seien Sie als Fahrer von Flurförderzeugen beim Befahren von innerbetrieblichen Übergängen besonders vorsichtig.
  • Erkennen Sie eine Gefahr für einen Kollegen, so warne Sie ihn, ohne das Sie sich selbst in Gefahr begeben.

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Jul 19 2008


M.Mueller

Signalpfeife

Abgelegt unter Werkzeug

Die Signalpfeife ist ein Warninstrument um Beschäftigte und auch die Fahrzeugführer im Eisenbahnverkehr vor Gefahren zu warnen und zu schützen. Die Signalpfeife gibt einen sehr hohen Ton (Frequenz) ab, den man auch mit einem Gehörschutz, bei sehr starkem Werkzeug- und Maschinenlärm gut hören kann.

Signalpfeife

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Jul 19 2008


M.Mueller

Mehrklangsignalhorn

Abgelegt unter Werkzeug

Der Sicherungsposten muss das Mehrklangsignalhorn auch dann mit sich führen, wenn die Warnsignale mit Tyfon oder elektrischen Warnmitteln gegeben werden. Sollte ein Warnmittel einmal ausfallen, besteht eventuell die Möglichkeit, die Beschäftigten mit dem Mehrklangsignalhorn zu warnen. Das Mehrklangsignalhorn wird dort eingesetzt, wo wenig Lärm auftritt und keine lautstarken Geräte bzw. Maschinen eingesetzt sind. Meist sind es kleine Arbeitsstellen, für die nur ein Sicherungsposten erforderlich ist, der in unmittelbarer Nähe der Beschäftigten steht. Im Winter besteht die Möglichkeit der Vereisung des Mundstücks durch Speichelrückstände, Regen oder Schnee. Vor dem Einsatz wird immer eine Funktionsprüfung durchgeführt.

Mehrklangsignalhorn

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Jul 19 2008


M.Mueller

Tyfon (Tremolo)

Abgelegt unter Werkzeug

Das Tyfon ist ein Warninstrument das häufiger bei der Bahn eingesetzt wird. Da es eine viel größere Reichweite hat, als ein Mehrklangsignalhorn. Die Signalerzeugung erfolgt durch Bedienen des Schallgeberknopfes. Der Griffbügel wird bis zu 90° nach unten gezogen. Es entsteht ein Mischklang durch CO 2 – Zufuhr in beide Hörner. Ist das Tyfon längere Zeit im Einsatz, so ist eine Wartung nötig. Auch bei diesem Warngerät muss immer vor Arbeitsbeginn eine Funktionsprüfung und eine Hörprüfung durchgeführt werden.

Tyfon

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Jul 17 2008


M.Mueller

Messfahrzeuge

Abgelegt unter Fahrzeuge

Um eine bestmögliche Erhaltung des Oberbaus bei Bahntrassen zu gewährleisten, ist eine möglichst genaue Beobachtung und Beschreibung des Gleises notwendig. Auf Grund der hohen Streckenbelegung und Zugdichte werden hierzu Gleismessfahrzeuge eingesetzt. Beim Einsatz moderner Technik erhält man beim Befahren des Gleisabschnittes zusätzliche Datenfiles mit den Messergebnissen, die für die spätere Bearbeitung außerhalb des Messwagens zu Verfügung stehen. Bei ausreichender Genauigkeit lassen sich aus diesen Daten direkt Korrekturgrößen errechnen, die zur Steuerung von modernen Gleisbearbeitungsmaschinen verwendet werden.

Die Erfassung der vier Größen Spurweite, Längshöhenlage, Richtungslage und Überhöhung ist bei der Bahn die Mindestanforderung an ein Messsystem.

  • Ein optisches Messsystem erfasst über zwei Laser die Spurweite. Auf jeder Seite des Messwagens ist ein Laserpunkt über einen Galvanometerspiegel genau auf 14 mm unter Schienenoberkante fokussiert und eine Einzeilenvideokamera steuert über einen eigenen Rechner den Punkt in die exakte Lage . Dabei wird auch die Spurweite errechnet.
  • Die Höhenlage der rechten und linken Schiene, oft auch als Längshöhe bezeichnet, wird mit Hilfe von zwei Beschleunigungsaufnehmern erfasst, die im Fahrzeugboden angeordnet sind. Dieses Signal wird im Rechner einer digitalen Doppelintegration mit entsprechender Filterung unterzogen und zu dem Ergebnis werden anschließend die Messergebnisse eines Fühlers hinzu addiert, der jeweils in senkrechter Richtung den Abstand der Achse zu den Beschleunigungsaufnehmern ermittelt.
  • Die Richtungslage wird auf zwei Arten ermittelt: Mit Hilfe eines Kreiselmesssystems und aus der Fahrgeschwindigkeit wird die Krümmung des Gleises ab einer Wellenlänge von 20 m erfasst. Die kurzwellige horizontale Richtungsabweichung der Gleislage wird mit Hilfe eines im Spurbalken untergebrachten Beschleunigungsaufnehmers und dem rechts- bzw. linksseitigen Anteil der Spurmessung erfasst und als Seitenlage der rechten oder linken Schiene ausgegeben. Da bei diesem Messprinzip keine Pfeilhöhen gemessen werden, sondern die Krümmung der erfassten Raumkurve, wird diese in zwei Anteile zerlegt, welche man sich als Quer- und Längenfehler vorstellen kann.
  • Für die Überhöhung wird mit Hilfe von zwei Wegaufnehmern das Kreiselsystem an die Laufachse angebunden. Die Verwindung wird als Überhöhung auf einer bestimmten Basis berechnet.

Gleismesswagen

Profilmessfahrzeug

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Jul 05 2008


A.Ahrary

Ibn Battuta Einkaufszentrum wird an Dubai Metro angeschlossen

Abgelegt unter Gleisbau

Ibn Battuta war ein arabischer Entdecker des 14. Jahrhunderts.

Abu Abdullah Muhammad Ibn Battuta wurde im Jahre 1304 in Tanger/Marokko geboren.

Er verließ Tanger mit 21 im Jahr 1325 um eine Wallfahrt zu unternehmen. Nach dem er die Pilgerfahrt abgeschlossen hatte, reiste er weiter.

Aus der Wallfahrt wurde eine Weltreise mit über 120,000 km zurückgelegte Strecke. Damit hat er den Rekord seiner europäischer Vorläufer Marco Polo übertroffen.

Die Reise nahm ihn mit unter anderem nach Ägypten, Tunesien, Spanien, Turkey, Iran, Indian und China.

Er starb im Alter von 64 Jahren in 1368.

In Dubai hat man ein Einkaufzentrum im Jahr 2005 eröffnet und nach seinem Namen benannt, „ Ibn Battuta Shopping Mall“.

Das Einkaufszentrum wurde in sechs “Themenwelten” eingeteilt: China, Indien, Persien, Ägypten, Tunesien und Andalusien.

RTA (Roads & Transport Authority Dubai) hat das Einkaufszentrum durch einen Haltepunkt an das U-Bahnnetz angeschlossen.

Hier sind einige Bilder aus dem Einkaufszentrum, die Red Line Strecke ist noch im Bau, die Gleise sind verlegt und die Restarbeiten sind im Gange.

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Jul 03 2008


A.Ahrary

Tunnelbau der Red Line in Dubai

Abgelegt unter Baustellen, Gleisbau

DURL (Dubai Rapid Link Consortium) hat für das Dubai Metro Projekt 3 TBM Maschinen aus Japan beschafft.

Die TBM hat einen Innendurchmesser von 8.50 m und 9.56 m Aussendurchmesser mit einer durchschnittlich täglichen Leistung von ca. 10 m.

Der Tunnelqueschnitt besteht aus 7 Segmenten und einen Schlussstein.

Die Red Line hat eine ca. 5.5 km lange Tunnelstrecke mit vier Haltepunkten.

Davon sind zwei Verknüpfungshaltepunkte mit Green Line.

Zwischen Burjuman Centre und Union Square auf der Red Line ist nun die Tunnelstrecke für das Verlegen der Gleise fertiggestellt.

Hier einige Bilder zum Tunnelbauarbeiten und fertiggestellten Tunnel:

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