Monatsarchiv für August 2008

Aug 20 2008


T.Schaeffer

Vorschriften und Gesetze im Eisenbahnbau

Abgelegt unter Gleisbau

Vorschriften und Gesetze im Eisenbahnbau

VOB Verdingungsordnung für Bauleistungen
VOB Teil A Allgemeine Bestimmungen für die Vergabe von Bauleistungen
VOB Teil B Allgemeine Vertragsbestimmungen für die Ausführung von Bauleistungen
VOB Teil C Allgemeine technische Vertragsbestimmungen für Bauleistungen
BGB Bürgerliches Gesetzbuch
Gewährleistung BGB 5 Jahre
Gewährleistung VOB 2 Jahre
DS Dienstschrift
DS 820.01 Oberbaurichtlinien für Regelspurbahnen
DS 820.03 Richtlinien für Oberbauarbeiten
DS 820.06 Herstellen Lückenloser Gleise und Weichen, Schweißen und für Ultraschallprüfung
DS 821 Oberbau inspizieren
DS 815 Bahnübergänge Planen und Installieren
DS 824 Oberbauarbeiten durchführen.
DS 836 Erdbauwerke
DS 301 Signalbuch
DS 408 Fahrdienstvorschrift
DS 932.01 Dienst Nebenfahrzeuge
1883 Handbuch für Mitarbeiter in der Gleis- und Bauvermessung.
EBO Eisenbahn Bau- und Betriebsordnung (DS 300)
EBOA Eisenbahn Bau- und Betriebsordnung für Anschlussbahnen
ESO Eisenbahnsignalordnung
EVO Eisenbahnverkehrsordnung
EBA Eisenbahn Bundesamt
BZA Bundeszentralamt
GG Grundgesetz
AEG Allgemeines Eisenbahngesetz
DBGrG Deutschen Bahn (AG) Gründungsgesetz
EkrG Gesetzt über Kreuzungen von Eisenbahnen und Straßen (Eisenbahnkreuzungsgesetz)
PbefG Personenbeförderungsgesetz
BO - Strab Bau- und Betriebsordnung für Straßenbahnen

2 Kommentare

Aug 12 2008


T.Schaeffer

Waggonaufstellung in der Gedenkstätte-Hohenschönhausen

Abgelegt unter Baustellen, Gleisbau

Zur Dokumentation und Erinnerung an Gefangenentransporte der ehemaligen DDR plante die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen die Aufstellung eines Gefangenentransportwagen.

Das fehlende Gleisjoch wurde im Rahmen der praktischen Berufsausbildung unter Aufsicht Ihrer Ausbilder von Auszubildenden der Berliner Verkehrsbetriebe als Projektaufgabe geplant und aufgebaut.
Nach dem das Gleisjoch montiert war, musste nur noch eine Lösung für den Transport des Waggons gefunden werden.

Da die Gedenkstätte keinen eigenen Gleisanschluss hat, musste das Fahrzeug über die Straße an Ihren Bestimmungsort mit Hilfe eines Tiefladers transportiert werden.
Das Eingangstor der Gedenkstätte so wurde damals aus Sicherheitsgründen mit hohen Schiebetoren versehen. Diese Schiebetore haben unten und oben eine Führung, diese obere Führungsschiene war zu niedrig, sodas der Waggon nicht auf dem Tieflader zum Aufstellplatz gebracht werden konnte.
Sondern auf einer etwas schwierigen Art und Weise, musste nun das Fahrzeug mit Hilfe von zwei Kränen auf das Gleisjoch gehoben werden.

Aber am Ende hat alles geklappt und die Gedenkstätte war glücklich, nun auch diese Seite des Geschehens zeigen zu können.

Keine Kommentare

Aug 05 2008


M.Mueller

Schienenbrüche

Abgelegt unter Baustellen, Material

Schienenbruch am Schweißstoß
Hier ist genau neben dem Schweißstoß die Schiene gerissen. Typisch an dieser Stelle, da sich das Gefüge an dieser Stelle durch das Schweißen verändert hat.

Schienenbruch am Schweißstoß

Laschenkammerriss
Hier wurde in einer alten Schiene ein Laschenloch gebrannt, um sie mit einer neuen Schiene vorrübergehend zu verschrauben. Die Schiene ist aber durch das Brennschneiden genau im Steg gerissen und war so nicht mehr zu verschrauben.

Laschenkammerriss

Senkrechter Längsriss
Diese Risse trennen den Schienenkopf allmählich in zwei Teile längs einer zum Schienensteg parallelen Ebene. Sobald der Fehler die Lauffläche erreicht, wird er auf dieser als schwarze Linie sichtbar. Man beobachtet dann eine Einsenkung der Lauffläche und eine Verbreiterung des Schienenkopfes, die der Breite des Risses entspricht.

Nierenbruch
Die allmähliche Querrissbildung inneren Ursprungs entwickelt sich aus einem im Inneren des Schienenkopfes liegenden Punkt oder Kern, einem waagerechten Riss oder sehr selten einer tiefen Abblätterung der Fahrkante. Die charakteristische Form dieser allmählichen Rissbildung gab ihr den Namen “Nierenbruch”. Nicht zu verwechseln mit einer Querrissbildung unter Auftragsschweißungen, und nicht zu verwechseln mit einer allmählichen Querrissbildung an Schweißstellen. Nach längerer oder kürzerer Zeit erreicht der Riss die Peripherie des Schienenkopfes. Später wird der Riss an den Seitenflächen des Schienensteges sichtbar. Der Bruch steht dann unmittelbar bevor.

Ein Kommentar