Archiv für die Kategorie 'Baustellen'

Feb 10 2009


M.Mueller

Die erste offizielle Fahrt der Monorail in Dubai zur Insel Palm Jumaira

Abgelegt unter Baustellen, Gleisbau

Die Delegation unter der Leitung von CEO RTA Herr Abdulmajid Al Khaja, reiste von der Gateway-Station an den Stamm der Palm Jumeirah Atlantis Aquaventure Station. Die Fahrzeit zwischen den beiden 5.45km entfernten Stationen betrug acht Minuten.


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Chris O’Donnell, CEO, Nakheel, sagte unter anderem:
“Als Ergebnis dieser Kooperation sind wir froh, mitzuteilen zu können, dass das Palm Monorail für Besucher von Palm Jumeirah ab April 2009 geöffnet wird.”

Weitere Infos unter Nakheel.com

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Feb 10 2009


M.Mueller

SSP/USP 2005 - Ein Maschinenkonzept setzt sich durch

Schotterverteil- und Planiermaschinen werden bei der Gleisinstandhaltung oft unterbewertet; trotzdem – oder gerade deshalb – müssen sie mit modernen Hochleistungsstopfmaschinen Schritt halten.

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In der USP 2005 wurden in kompakter Bauform alle erforderlichen Arbeitsaggregate vereint, um dieser Anforderung gerecht zu werden. Die Basis dafür bildet ein robuster Hauptrahmen, dessen Ausführung hinsichtlich Festigkeit die strengen europäischen Normen problemlos erfüllt. Zusammen mit dem hochwertigen Fahrwerk sind hohe Fahrgeschwindigkeiten sowohl im Eigenfahrbetrieb als auch im Zugsverband möglich.

Der Mittelpflug sowie die beiden Flankenpflüge sind während der Arbeit vollhydraulisch vom Arbeitsplatz in der Kabine aus zu bedienen. Durch die vielfältigen Einstellmöglichkeiten sowie die Tatsache, dass alle Pflüge in beiden Fahrtrichtungen eingesetzt werden können, ist jede gewünschte Schotterverlagerung durchführbar.

Die Kehrvorrichtung entfernt überschüssigen Schotter von den Schwellenoberflächen und verfüllt die Zwischenfächer. Sie ist zwischen den beiden Achsen unter der Kabine am Hauptrahmen aufgehängt. Die Leistungsfähigkeit dieses Aggregates bestimmt im Wesentlichen die Gesamtleistung der Maschine bei der Gleisdurcharbeitung, denn in der Regel erfolgt die gesamte Schotterbettprofilierung in einem Arbeitsgang hinter der Stopfmaschine. Dazu verfügt die Kehranlage unter anderem über eine Bürste mit großem Durchmesser sowie eine stufenlose Einstellmöglichkeit der Drehzahl, um an die gegebenen Verhältnisse angepasst zu werden, wobei ein Tiefenkehren sowie die Bearbeitung von Weichen und Kreuzungen ebenfalls möglich sind.

Der von der Kehrbürste aufgenommene Schotter kann auf zwei Arten behandelt werden. Zum einen enthält die Kehranlage ein Querförderband, auf das der Schotter von der Bürste geworfen wird. Das Förderband wirft den Schotter dann je nach Laufrichtung rechts oder links auf die Bettungsflanke. Durch die Ausstattung mit einem Schottersilo kann der Schotter durch einfaches Umschalten auf ein Steilförderband geworfen werden, welches diesen direkt in den Silo fördert. Mit dem gespeicherten Schotter können die Stopfzonen jederzeit über vier Entladeöffnungen mit hydraulischen Öffnungsklappen eingeschottert werden, wobei durch die Anordnung der Schächte direkt vor dem Mittelpflug die technologisch richtige Arbeitsfolge gewährleistet ist.

Obwohl dieses neue Maschinenkonzept erst seit kurzem auf dem Markt ist, sind bereits 20 Stück weltweit im Einsatz. Allein in Rumänien wird jede Bahnverwaltung mit einer neuen SSP 2005 SWR (baugleich mit USP 2005) ausgestattet und so sind insgesamt 8 Maschinen unterwegs. Dieser Erfolg gründet sich nicht zuletzt auf die hohe Qualität der verwendeten Komponenten und deren Verarbeitung, denn letztendlich bestimmt die möglichst hohe Einsatzbereitschaft die Wirtschaftlichkeit einer solchen Maschine. Anfang Juni 2008 wurden im Rahmen von Leistungstests alle Maschinenfunktionen geprüft und von den anwesenden Fachleuten der rumänischen Bahn sehr positiv bewertet.

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Feb 07 2009


M.Mueller

RPM-RS-900 von Plasser & Theurer

Ein erheblicher Teil des Instandhaltungsaufwands für den Fahrweg liegt im unzureichenden Unterbau und insbesondere in den Entwässerungsverhältnissen begründet. Die RPM-RS-900 wurde für die Planumssanierung und Schotterreinigung von Gleisen konzipiert.

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Erstmalig werden Planumsverbesserung, Bettungsreinigung und Schotterrecycling in einer Maschine realisiert. Der Schotter wird ausgebaut, recycelt, wieder eingebaut, verdichtet und stabilisiert. Das alte Planumsmaterial wird ausgehoben, das neue Planumsschutzschicht-( PSS)-Material eingebaut, planiert und verdichtet. Alle Arbeitsgänge verlaufen gleisgebunden, ohne Sperrung des Nachbargleises. Das ermöglicht kurze Sperrzeiten und eine hohe Verfügbarkeit des   Fahrweges. Diese fast 200 Meter lange Hochleistungsmaschine (ohne Materialtransportwagen MFS) ist seit dem Frühjahr 2007 bei der Fa. Spitzke AG im Einsatz.

Nach Abschluss ihrer Funktionstestbaustelle in Freilassing war sie planmäßig am 31. März 2007 an die SPITZKE AG übergeben worden. Wenige Tage später wurde sie über 1021 Kilometer Bahnstrecke bis nach Hamburg-Maschen im Norden Deutschlands überstellt.

Auf der zweigleisigen Bahnstrecke zwischen Glückstadt und Itzehoe erneuerte  die SPITZKE AG in mehreren Bauabschnitten insgesamt 9.000 Meter Gleis, mit Schwellen- und Schienenwechsel, Bettungsreinigung und PSS-Einbau im Fließbandverfahren. Besonderes, viel beachtetes Highlight dieser Baustelle war unbestritten die Premiere der RPM-RS-900, der neuen Recycling-, Planumsverbesserungs- und Schotterreinigungsmaschine von Plasser & Theurer.

Am Sonntagmorgen, dem 15.04.2007, schließlich startete sie nach akribischer Vorbereitung ihre Probebaustelle am Haltepunkt Kremperheide, Gleis Glückstadt – Itzehoe. Das Soll für die erste Schicht: 200 Meter Einbau von PSS mit 30cm Stärke und 5,30m Breite. Um 17.15 Uhr war das Ziel erreicht. Die kommenden drei Tage wurden mit gleichem Erfolg absolviert und der erste Bauabschnitt für den PSS-Einbau am 18.04.2007 abgeschlossen.

An den nächsten zwei Tagen folgte der zweite Abschnitt mit 350 Meter PSS am Bahnübergang Krempe. In der Woche darauf, am 27./28. April ging die RPM-RS-900 noch einmal auf dieser Baustelle in Einsatz, diesmal für 200 Meter Bettungsreinigung und 190 Meter PSS-Einbau. Am Ende hat sie auf der Strecke Itzehoe – Glückstadt insgesamt 1.300 Meter PSS eingebaut und 200 Meter Bettung gereinigt.

Für den effektvollen Auftritt der RPM-RS-900 auf den Baustellen der Unternehmensgruppe SPITZKE sorgt jetzt neben technischer Meisterklasse auch ein klangvoller Name. Katharina die Große – so tauften die SPITZKE-Mitarbeiter Anfang Juli ihre jüngste Gleisbaumaschine. Der große Name symbolisiert   Superlative: 200 Meter lang, 800 Tonnen schwer, 2.200 Meter Förderbänder.

Bis zu ihrer Taufe am 5. Juli 2007 leistete sie beachtliche 12 km Planumsverbesserung und Bettungserneuerung. Mit dieser Maschine konnte wieder eindrucksvoll die Entwicklungsleistung und das Know-how bei Ausführung und Bau durch Plasser&Theurer gezeigt werden.

RPM-RS

RPM-RS

RPM-RS-900 2

RPM-RS-900 2

RPM-RS-900 3

RPM-RS-900 3

RPM-RS-900 4

RPM-RS-900 4

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Feb 05 2009


M.Mueller

Webcam bei der BVG wieder in Betrieb

Abgelegt unter Baustellen, Gleisbau

Seit ein paar Tagen sendet die Webcam der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wieder Bilder von der Baustelle der U55. Jetzt aus dem Bahnhof Brandenburger Tor. Man kann die Entstehung des Bahnhofs gut nachvollziehen und beobachten.

wwwBVG.de:

Es begann im August 2004: Die U55-Webcam wurde von außen an unsere Baubüros gehangen und sendete von dort die ersten Bilder vom westlichen Baufeld, direkt vorm Adlon. Seitdem liefert sie interessante Bilder von der Baustelle am Pariser Platz.

Hier ist noch eine Großansicht

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Aug 12 2008


T.Schaeffer

Waggonaufstellung in der Gedenkstätte-Hohenschönhausen

Abgelegt unter Baustellen, Gleisbau

Zur Dokumentation und Erinnerung an Gefangenentransporte der ehemaligen DDR plante die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen die Aufstellung eines Gefangenentransportwagen.

Das fehlende Gleisjoch wurde im Rahmen der praktischen Berufsausbildung unter Aufsicht Ihrer Ausbilder von Auszubildenden der Berliner Verkehrsbetriebe als Projektaufgabe geplant und aufgebaut.
Nach dem das Gleisjoch montiert war, musste nur noch eine Lösung für den Transport des Waggons gefunden werden.

Da die Gedenkstätte keinen eigenen Gleisanschluss hat, musste das Fahrzeug über die Straße an Ihren Bestimmungsort mit Hilfe eines Tiefladers transportiert werden.
Das Eingangstor der Gedenkstätte so wurde damals aus Sicherheitsgründen mit hohen Schiebetoren versehen. Diese Schiebetore haben unten und oben eine Führung, diese obere Führungsschiene war zu niedrig, sodas der Waggon nicht auf dem Tieflader zum Aufstellplatz gebracht werden konnte.
Sondern auf einer etwas schwierigen Art und Weise, musste nun das Fahrzeug mit Hilfe von zwei Kränen auf das Gleisjoch gehoben werden.

Aber am Ende hat alles geklappt und die Gedenkstätte war glücklich, nun auch diese Seite des Geschehens zeigen zu können.

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Aug 05 2008


M.Mueller

Schienenbrüche

Abgelegt unter Baustellen, Material

Schienenbruch am Schweißstoß
Hier ist genau neben dem Schweißstoß die Schiene gerissen. Typisch an dieser Stelle, da sich das Gefüge an dieser Stelle durch das Schweißen verändert hat.

Schienenbruch am Schweißstoß

Laschenkammerriss
Hier wurde in einer alten Schiene ein Laschenloch gebrannt, um sie mit einer neuen Schiene vorrübergehend zu verschrauben. Die Schiene ist aber durch das Brennschneiden genau im Steg gerissen und war so nicht mehr zu verschrauben.

Laschenkammerriss

Senkrechter Längsriss
Diese Risse trennen den Schienenkopf allmählich in zwei Teile längs einer zum Schienensteg parallelen Ebene. Sobald der Fehler die Lauffläche erreicht, wird er auf dieser als schwarze Linie sichtbar. Man beobachtet dann eine Einsenkung der Lauffläche und eine Verbreiterung des Schienenkopfes, die der Breite des Risses entspricht.

Nierenbruch
Die allmähliche Querrissbildung inneren Ursprungs entwickelt sich aus einem im Inneren des Schienenkopfes liegenden Punkt oder Kern, einem waagerechten Riss oder sehr selten einer tiefen Abblätterung der Fahrkante. Die charakteristische Form dieser allmählichen Rissbildung gab ihr den Namen “Nierenbruch”. Nicht zu verwechseln mit einer Querrissbildung unter Auftragsschweißungen, und nicht zu verwechseln mit einer allmählichen Querrissbildung an Schweißstellen. Nach längerer oder kürzerer Zeit erreicht der Riss die Peripherie des Schienenkopfes. Später wird der Riss an den Seitenflächen des Schienensteges sichtbar. Der Bruch steht dann unmittelbar bevor.

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Jul 03 2008


A.Ahrary

Tunnelbau der Red Line in Dubai

Abgelegt unter Baustellen, Gleisbau

DURL (Dubai Rapid Link Consortium) hat für das Dubai Metro Projekt 3 TBM Maschinen aus Japan beschafft.

Die TBM hat einen Innendurchmesser von 8.50 m und 9.56 m Aussendurchmesser mit einer durchschnittlich täglichen Leistung von ca. 10 m.

Der Tunnelqueschnitt besteht aus 7 Segmenten und einen Schlussstein.

Die Red Line hat eine ca. 5.5 km lange Tunnelstrecke mit vier Haltepunkten.

Davon sind zwei Verknüpfungshaltepunkte mit Green Line.

Zwischen Burjuman Centre und Union Square auf der Red Line ist nun die Tunnelstrecke für das Verlegen der Gleise fertiggestellt.

Hier einige Bilder zum Tunnelbauarbeiten und fertiggestellten Tunnel:

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