Dez
06
2009

T.Schaeffer
Diese in einem Schwellenkasten versteckte Anlage, dient dazu eine Erwärmung von Radsatzlagern bei Schienenfahrzeugen festzustellen und laut Auskunft der Deutschen Bahn AG gibt es derzeit ca. 500 Stück dieser Anlagen im Netz.

Wärmeschwelle (Heißläuferortungsanlage)
Diese Schwellenkästen sind aber von weiten erkennbar, da man diese gelben Anlagen auf der Oberfläche einer Schwelle montiert hat. Ein Defekt im inneren eines Radsatzlagers durch eine unzulässige Erwärmung kann zu weiteren und größeren Ausfällen führen.
Wollt ihr mehr darüber erfahren schaut hier.
Gruß
Thorsten
Okt
03
2009

T.Schaeffer
Der Drei-Wege-Bagger als Universalmaschine
Der Drei-Wege-Bagger kann aber auch jederzeit als vollwertiger Mobil-Allzweckbagger eingesetzt werden. Mit zusätzlichen Anbau-Aggregaten können dann Arbeiten verrichtet

Technische Leistungsdaten
Max. Geschwindigkeit 17 km/h
Fahrzeugbreite 2700 mm
Fahrzeughöhe 3020 mm
Einsatzgewicht 11-12 to
Max. Steigung 45 0/00 (70 0/00 i.A.)
Mögliche Spurbreiten Normalspur, Meterspur, Schmalspur
Menzi Muck Dreiwege—Bagger—Schiene—Straße—Gelände
Fahren und Arbeiten auf und neben der Schiene
Die Gleismaschine verfügt über einen eigenen hydrostatischen Schienenradantrieb. Die Hydraulik ist speziell auf diese Gleisversion angepasst. Diese Gleisversion ist mit einer Vierradbremse ausgestattet, welche durch zwei unabhängige Systeme der vorderen und hinteren Achse, ein Höchstmass an Sicherheit gewährleistet. Beim Arbeiten auf dem Gleis werden die Abstützfüsse gespreizt und neben dem Gleis abgestellt, dadurch wird eine ausserordentliche Standfestigkeit erreicht. In nur 15 min kann die Allzweckmaschine in eine Gleismaschine und zurück umgebaut werden. Hierzu werden natürlich keine weiteren Hilfsmittel benötigt. Der Umbau ist selbst in schwierigem Gelände möglich. Die Änderung der Spurbreite ist in weniger als 1.5 h durchführbar.
Stärken des Zweiwege-Baggers von Menzi Muck im Vergleich zu herkömmlichen Gleismaschinen:
- niedrigere Anschaffungskosten, dadurch ein attraktives Preis Leistungsverhältnis
- geringes Eigengewicht, da kein Gegengewicht am Bagger vorhanden, dadurch entstehen geringes minimale Flurschäden neben dem Bahntrasse
- Ein & Ausgleisen auf offener Strecke in kürzester Zeit möglich, dadurch entstehen keine Streckensperrungen
- Durch die ausserordentliche Geländegängigkeit des Baggers, kann das Ein & Ausgleisen auch in schwierigerem Gelände erfolgen
- Die Gleismaschine ist profilfrei, somit kann bei Gegenverkehr geschwenkt und Gearbeitet werden
- Tiefer Schwerpunkt des Zweiwege Baggers von Menzi Muck und seine enorme Abstützbreite ermöglichen ein optimales Arbeiten
- Tiefe Umsetzungskosten durch geringe Transporthöhe.
Bild & Text: Thomas Bergmann, Menzi Muck AG Widnau
Jun
28
2009

T.Schaeffer
Im Mai 2009 haben die Österreichischen Bundesbahnen die ersten Eisenbahnkreuzung aus FFU Kunstholz kompetent und sehr rasch eingebaut.
Anbei finden Sie in der pdf Datein einige Bilder, die den Einbau der ersten Eisenbahnkreuzung aus FFU Kunstholz in Europa dokumentieren.
Vertiefende Information zur Technologie FFU Kunstholz vom Hersteller SEKISUI finden Sie auch unter:
www.sekisui-bahntechnik.de
Diese Bilder über den Einbau wurden uns von Dr. Günther Koller von koocoo technology und consulting GmbH zur Verfügung gestellt.
Euer Gleisbau-Blog Team!
Mai
28
2009

T.Schaeffer
Im Jahre 1940 wurde eine neue Schienenwalze für Eisenbahnschienen hergestellt, um neue Schienen mit einem Walzzeichen zu versehen, das Auskunft über den Hersteller und das Herstellungsjahr gibt.
Da es wahrscheinlich nicht möglich war extra eine neue Walze für das Jahr 1941 anzufertigen, entschied man sich, die Walze vom Vorjahr zu ändern. Wie unten auf dem Bild zu erkennen ist, wurde die Jahreszahl “o” mit einem Strich versehen und mit der Zahl “1″ ergänzt.

Somit wurden Geld, Zeit und wahrscheinlich auch der Stahl zur Herstellung einer neuen Walze eingespart.
Wie wir heute wissen, war zu dieser Zeit (Kriegszeit) Stahl sehr teuer.
Ein sehr interessantes Bild, das uns Herr Schreiber zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank!
Gruß
Euer Gleisbau-Blog Team
Mai
17
2009

M.Mueller
… wesentliche Voraussetzung für einen stabilen Oberbau
Ein erheblicher Teil des Instandhaltungsaufwands für den Fahrweg liegt im unzureichenden Unterbau und insbesondere in den Entwässerungsverhältnissen begründet. Die Maschinen zur Unterbausanierung von Plasser&Theurer schaffen eine stabile Basis für den Oberbau.
Ein ungenügend tragfähiger Untergrund stellt ein wesentliches technisches Problem für die Stabilität des Oberbaus und damit die Gleislage dar. Ein enormer Aufwand für die Gleisinstandhaltung ist die Folge, die Lebensdauer des gesamten Oberbaumaterials wird wesentlich verkürzt. Daher verursacht ein schlechter Untergrund enorme Mehrkosten. Die Sanierung von Streckenabschnitten mit Unterbauproblemen ist daher in mehrfacher Hinsicht unbedingt erforderlich.
Der Einbau von Planumsschutzschichten (PSS) gilt als wirkungsvolle Methode zur Erhöhung der Tragfähigkeit des Untergrundes von Gleisanlagen. Optimale Ergebnisse bringt eine PSS, bestehend aus einem Sand-Kies-Gemisch, welches unter das Schotterbett eingebracht und verdichtet wird.
Die gleisgebundene Unterbausanierung
Unterbausanierungen können heute in den meisten Fällen gleisgebunden, mit hochleistungsfähigen Unterbausanierungsmaschinen, in hoher Qualität im Fließbandverfahren in einem Arbeitsgang durchgeführt werden. Dabei sind allerdings große Materialbewegungen für die Abfuhr des Abraumes und die Zufuhr von Neumaterial notwendig. Die Wiederverwendung auf der Baustelle vorhandener Altstoffe und die Verwendung von Geokunststoffen trägt dazu bei, diese Mengen erheblich zu reduzieren.
Mai
13
2009

T.Schaeffer
Hallo Eisenbahnfreunde,
wie wir alle wissen, kann man Eisenbahnschienen für viele Dinge im alltäglichen Leben gebrauchen. Der Eine baut sich Häuserstützen oder Zaunpfähle, der Andere nutzt sie als Denkmal oder Geländer in allen Variationen. Hier mal wieder ein schönes Bild von Herrn Olaf Mensch, ein Toilettenhäuschen gestützt und getragen von Schienen.

Foto: Olaf Mensch
Die vielfältige Auswahl von Möglichkeiten ist grenzenlos. Solltet Ihr auch Bilder haben, auf denen zu erkennen ist, dass es sich um zweckentfremdete Eisenbahnschienen handelt. Schreibt uns und sendet uns das Bild.
Eine weitere Auswahl findet Ihr unter: www.gleisbau-welt.de/site/fotos/kurioses.htm
Gruß
Euer Gleisbau-Team
Apr
15
2009

T.Schaeffer
Die ZSX-Zwillingsschwelle wurde für die folgenden Einsatzgebiete entwickelt:

- Bereiche kleiner Radien mit durchgehend verschweißten Schienen, bei gleichzeitigem Verzicht auf weitere Sicherungsmaßnahmen (z.B.: Schwellenanker, Sicherungskappen)
- Erhöhung der kritischen Verwerfungstemperatur im Gleis

Mit der Entwicklung der ZSX-Zwillingsschwelle wurde vor allem die Rahmensteifigkeit der Schwellenelemente zusammen mit einer uneingeschränkten Nutzung der vorhandenen Stopfmaschinen technisch und wirtschaftlich optimiert.

Der Einsatz der ZSX-Zwillingsschwelle für beliebige Spurweiten und Schwellentypen ist möglich. Es können auch kurze Schwellen, Breitspurschwellen oder Schmalspurschwellen für Mindestradien als ZSX-Zwillingsschwellen gefertigt werden. Wegen seiner hohen horizontalen Gleissteifigkeit eignet sich der ZSX-Oberbau besonders für Gleisabschnitte mit hoher Temperaturbelastung, bei unzureichendem Querverschiebewiderstand und großen Radseitenkräften.
Darüber hinaus kann die ZSX-Zwillingsschwelle auch in Kombination mit allen Regelschwellen verwendet werden.
Durch den Verzicht auf Sicherungskappen in kleinen Radien lassen sich durch die ZSX- Zwillingsschwelle erhebliche Einsparpotenziale bereits beim Bau erzielen.
Die ZSX-Zwillingsschwelle wurde vom Eisenbahn-Bundesamt (EBA) mit dem Schreiben 21.61 lozb (519/05) zur Betriebserprobung mit der Bezeichnung B70 ZSX W-54/W-60 zugelassen.
Bilder und Texte von:
Dipl. –Ing. Markus Ahrens
Leonhard Moll Betonwerke GmbH & Co KG