Archiv für die Kategorie 'Historisches'

Jul 26 2010


T.Schaeffer

Überall gibt es Verwendung für alte Eisenbahnschienen

Abgelegt unter Allgemeines, Historisches, Material

An dem Bahnhof in Sankt-Peter Ording haben wir wieder eine Verwendung für Eisenbahnschienen gefunden. Dort wurden kurze Schienenstücke in den Boden gerammt um sie anschließend durch zwei  Bohrungen am oberen Rand und in der Mitte mit einem Draht zu verbinden.

Durch diese Maßnahme sollte erreicht werden, das die Grünfläche nicht betreten wird. Leider sieht man, dass dies nicht funktioniert hat, aber als eine Abgrenzung für den Autoverkehr dient sie schon. Wer weiß wie alt die Schienen schon sind, wenn man genau hinsieht ist ein Walzzeichen fast immer zu erkennen. Manchmal entdeckt man Schienen aus Kriegszeiten oder auch früher.

Geländerpfosten

Geländerpfosten

Solltet ihr weitere Verwendungen von Eisenbahnschienen entdecken, schickt uns eure Bilder, wir freuen uns. Unsere kleine Sammlung ist auf der Gleisbau-Welt.de zu bewundern.

Gruß
Euer Gleisbau-Blog Team

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Apr 28 2010


T.Schaeffer

Tag des Eisenbahners

Hallo Eisenbahnfreunde,

wer kann uns sagen, seit wann gab es den Tag des Eisenbahners bzw. den Tag der Werktätigen des Verkehrswesens in der DDR?

Man kann vieles darüber im Internet lesen, nur keiner weiß mehr seit wann es diesen Tag gab. Er wurde immer am 2. Sonntag im Juni gefeiert.

Über zahlreiche Informationen würden wir uns freuen.

Gruß
Euer Gleisbau-Welt Team

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Jun 20 2008


T.Schaeffer

Die historische Bahnhofsuhr

Abgelegt unter Historisches

Herstellung und Herkunft:

Über die Herstellung der Uhr gibt das Firmenschild mit folgendem Text Auskunft:

B. Zacharia
KGL.SÄCHS.&HERZ.ALTENB.HOFLIEFER.
Leipzig
№ 2747

Uhrgehäuse

Das Herstellungsjahr ist nicht bekannt, vermutlich ist die Uhr um 1900 gebaut worden.

Zuletzt war die Uhr am Dienstgebäude des Bahnhofs Rochsburg an der Strecke Glauchau – Penig – Rochlitz – Großboten angebracht. Ende August 2003 wurde sie der Berliner Parkeisenbahn im halbzerlegten Zustand übergeben. Hier erfolgte die Grundreinigung des Räderwerkes und des äußeren Uhrengehäuses sowie deren Farberneuerungen, die Komplettierung des Uhrenschrankes und dessen Aufstellung in der Wagenhalle sowie die Anbringung des Uhrengehäuses außerhalb der Halle in etwa 3,5 m Höhe. Das gusseiserne Uhrengehäuse mit einem dreieckigen Grundriss besitzt zwei Zifferblätter.

Diese waren ursprünglich nur mit schwarzen Strichmarken versehen. Sie wurden durch arabische Zahlen – 1 bis 12 in schwarz, 13 bis 24 im inneren Kreis rot – ersetzt. In früheren Jahren konnten die Zifferblätter durch eine Petroleumlampe von innen beleuchtet werden. Für die Entlüftung des Gehäuses sorgte die aufgesetzte Abzugshaube. Seit dem Frühjahr 2004 ist die Uhr wieder in Betrieb.

Uhrengehäuse

Die Technik:

Es handelt sich hier um eine ortsfeste Pendeluhr mit Gewichtsantrieb. Die Antriebskraft wird durch ein ca. 23 kg schweres Massestück, einem 3 mm Stahlseil und einer losen Rolle auf die Seiltrommel im Räderwerk übertragen. Um während des Aufziehens mittels Handkurbel (bei 7 Tagen, 20 Umdrehungen) die Antriebskraft nicht zu unterbrechen, sorgt an der Seiltrommel eine federgetriebene Gangreserve für die Überbrückung. Die Seiltrommel treibt mit einer Übersetzung von 96:11 den Minutentrieb an, dessen Bewegung über Wellen und Winkelgetriebe an die Zeiger im Außengehäuse weitergeleitet wird. Die hier angezeigte Minutenzeit lässt sich am Räderwerk über ein Kontrollzifferblatt überwachen. Für die Stundenzeiger befinden sich Wechselräder innerhalb des Außengehäuses.

Pendelschrank

Vom Minutentrieb im Räderwerk wird über ein Zahnradpaar das Ankerrad angetrieben. Über den Anker mit Graham-Hemmung erfolgt die Bewegung des Pendels. Das Pendel selbst mit hölzernem Schaft hängt an einer 0,2 mm dicken Stahllamelle und besitzt eine wirksame Länge von 1 Meter(Sekundenpendel). Die Grundamplitude des Pendels beträgt ± 3 °.
Entsprechend der Höhe des Uhrenschrankes ist eine Laufzeit zwischen zwei Aufzügen von 8 Tagen möglich, hierbei beträgt die Hubhöhe des Gewichtes 2,25 m.

Pendel

Text: Klaus Jünemann

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