Jul
03
2011

T.Schaeffer
Auf diesem Bild könnt ihr erkennen, das man von Eisenbahnschienen dünne Scheiben abgeschnitten hat und diese dann mit Schienenbefestigungsmitteln zu einer Uhr zusammengesetzt hat.

Eine tolle Idee z.B. für eine Verabschiedung eines jahrelangen Mitarbeiters der in der Eisenbahntechnik gearbeitet hat.
Hier mehr: http://gleisbau-welt.de/site/fotos/kurioses.htm
Gruß
Euer Gleisbau-Welt Team
Apr
21
2011

Azubi Julian
Auf den Bildern ist eine aussergewöhnliche Schwellenschraube mit einem nicht alltäglichen Kopf zu erkennen. Sicherlich hat man diesen Art des Kopfes mal konstruiert, damit man nicht jede Schwellenschraube mit einem einfachen Maul- oder Ringschlüssel lösen kann.
Wo wurde diese verwendet? Wofür wurde sie so konstruiert? Wer kann weitere Angaben dazu machen.


Tags: Kleineisen
Jan
10
2011

T.Schaeffer
Die Eisenbahngleise werden seit einer gewissen Zeit durchgängig verschweißt, d.h. dass es bei der Eisenbahn auf den Hauptstrecken und auch Nebenstrecken kein Stoßlückengleis (mit parallel liegenden verlaschten Stößen) mehr gibt. So wie es früher einmal dieses typische da-dam-da-dam-Geräusch beim Eisenbahnfahren gab und was jedes Kind kannte.
Auf Nebenstrecken, Anschlussbahnen, Hafenbahnen und Parkeisenbahnen wird es auch heute noch Stoßlückengleise geben. Diese Längenveränderung kann auch durch eine Formel ermittelt werden, wo die Schienenlänge, Schienentemperatur, der Ausdehnungskoffizient von Stahl und Temperaturdifferenz mit einfließen muss.
Formel: Δ l = l • ∝ • Δ t
- Δ l = Längenänderung
- l = Länge der Schiene in mm
- ∝ Stahl= Wärmeausdehnungszahl (Ausdehnugskoffizient) von Schienenstahl 0,0000115
- Δ t = Temperaturänderung vom Ausgangszustand in Grad Celsius
Schaut Euch hier auf der Gleisbau-Welt den ganzen Artikel dazu an. Viel Spaß!
Euer Gleisbau-Welt Team
Okt
22
2010

Azubi Julian
Wer kann sagen, woher diese verschiedenen Aluminium-Stromschienen stammen. Angeblich hat die Berliner S-Bahn diese als Versuchsbautarten eingebaut, aber nicht weiter betrieben bzw. die Strecken mit ausgebaut.
Wo wurden sie im Bundesgebiet noch verwendet? Wie heißen diese Profile und gibt es noch mehr?


Tags: Aluminium Stromschienen
Jul
26
2010

T.Schaeffer
An dem Bahnhof in Sankt-Peter Ording haben wir wieder eine Verwendung für Eisenbahnschienen gefunden. Dort wurden kurze Schienenstücke in den Boden gerammt um sie anschließend durch zwei Bohrungen am oberen Rand und in der Mitte mit einem Draht zu verbinden.
Durch diese Maßnahme sollte erreicht werden, das die Grünfläche nicht betreten wird. Leider sieht man, dass dies nicht funktioniert hat, aber als eine Abgrenzung für den Autoverkehr dient sie schon. Wer weiß wie alt die Schienen schon sind, wenn man genau hinsieht ist ein Walzzeichen fast immer zu erkennen. Manchmal entdeckt man Schienen aus Kriegszeiten oder auch früher.

Geländerpfosten
Solltet ihr weitere Verwendungen von Eisenbahnschienen entdecken, schickt uns eure Bilder, wir freuen uns. Unsere kleine Sammlung ist auf der Gleisbau-Welt.de zu bewundern.
Gruß
Euer Gleisbau-Blog Team
Dez
06
2009

T.Schaeffer
Diese in einem Schwellenkasten versteckte Anlage, dient dazu eine Erwärmung von Radsatzlagern bei Schienenfahrzeugen festzustellen und laut Auskunft der Deutschen Bahn AG gibt es derzeit ca. 500 Stück dieser Anlagen im Netz.

Wärmeschwelle (Heißläuferortungsanlage)
Diese Schwellenkästen sind aber von weiten erkennbar, da man diese gelben Anlagen auf der Oberfläche einer Schwelle montiert hat. Ein Defekt im inneren eines Radsatzlagers durch eine unzulässige Erwärmung kann zu weiteren und größeren Ausfällen führen.
Wollt ihr mehr darüber erfahren schaut hier.
Gruß
Thorsten
Mai
28
2009

T.Schaeffer
Im Jahre 1940 wurde eine neue Schienenwalze für Eisenbahnschienen hergestellt, um neue Schienen mit einem Walzzeichen zu versehen, das Auskunft über den Hersteller und das Herstellungsjahr gibt.
Da es wahrscheinlich nicht möglich war extra eine neue Walze für das Jahr 1941 anzufertigen, entschied man sich, die Walze vom Vorjahr zu ändern. Wie unten auf dem Bild zu erkennen ist, wurde die Jahreszahl “o” mit einem Strich versehen und mit der Zahl “1″ ergänzt.

Somit wurden Geld, Zeit und wahrscheinlich auch der Stahl zur Herstellung einer neuen Walze eingespart.
Wie wir heute wissen, war zu dieser Zeit (Kriegszeit) Stahl sehr teuer.
Ein sehr interessantes Bild, das uns Herr Schreiber zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank!
Gruß
Euer Gleisbau-Blog Team